Mittwoch, 19. August 2015

Für nichts und wieder nichts

Ausgelöst durch meinen Beitrag über die Null erreichte mich die Anfrage, was es mit der Redewendung "null und nichtig" auf sich habe. Hier meine Antwort:


Die Floskel ist seit Anfang des 16. Jahrhunderts in der deutschen Rechtssprechung verankert und meint, dass etwas ungültig oder wertlos ist. 

Bei näherer Betrachtung wirkt sie sogar richtig modern: Zusammengesetzt aus dem lateinischen Wort "nullus" für "keiner" und dem althochdeutschen Wort "wiht" für "Ding" weist sie verblüffende Ähnlichkeit mit der saloppen Aussage "Kein Ding!" auf.