Sonntag, 7. Mai 2017

Keim in Dosen / Dinge, die die Welt (nicht) braucht - Teil 171

Weil sein Chef sie für Untersuchungen benötigte, erfand der Bakteriologe Julius Richard Petri ein wissenschaftliches Hilfsmittel, dessen Ober- und Unterteil exakt ineinander griffen und dessen Füllung...
 
...aus einer gelartigen Substanz bestand.

Im Kollegenkreis punktete die nach ihrem Erfinder benannte PETRISCHALE durch gutes Handling und den stabilen Nährboden. Im Gegensatz zu bisher verwendeten Flüssigkeiten hielt er die zu untersuchenden Kulturen zuverlässig an Ort und Stelle.

Bemerkenswert finde ich nicht nur die Namensherkunft der Petrischale - sondern auch den Umstand, dass sie bis heute quasi unverändert in Gebrauch ist.