Dienstag, 27. März 2018

Himmlisches Spektakel / Dinge, die die Welt (nicht) braucht - Teil 189

Aus internen und externen Gründen hat das Ranking der großen Erfindungen pausiert. Die Nennung des Derwitzer Apparates bildete den letzten Beitrag zur Reihe, danach folgten der Adventskalender und ein laaanges Nichts. Heute soll es endlich weitergehen in Sachen Patente, Patzer & Co.
 
Das Jahr 1892 brachte der Menschheit gleich mehrere Veränderungen bzw. bleibende Erinnerungen. Wie wörtlich das zu nehmen ist, beweist die chronologische Erstleistung im genannten Zeitraum: Am 01. Februar schossen der Astronom Martin Brendel und der Geograf Otto Baschin die weltweit ersten Fotos vom Naturphänomen Polarlicht.

Was es mit dem bunten Flackern auf sich hat, gibt Wissenschaftlern bis heute Rätsel auf. Die gängigste und am weitesten verbreitete These besagt, dass es etwas mit Schmutz, Wind und Sonne zu tun hat. Viel schöner aber sind die Mythen, die sich um die Lichterscheinung ranken. Die Bewohner der Nord- und der Südhalbkugel hatten ihre jeweils eigene Idee zum Erscheinen der blau-grünen oder mehrfarbigen Streifen.

Der nächste Weg, sie mit eigenen Augen sehen zu können, führt in die nördlich gelegenen Staaten Europas. Dort ist Polarlicht regelmäßig und deutlich zu erkennen. Gelegentlich lässt sich die Natur-Show aber auch hierzulande bewundern. Ob, wann und wo es über uns flimmert, verrät die Polarlicht-Vorhersage für Deutschland