Dienstag, 10. April 2018

Ans Eingemachte / Dinge, die die Welt (nicht) braucht - Teil 191

Und weiter geht's im Erfindungs-Ranking des Jahres 1892: Am 24. April meldete der Gelsenkirchener Chemiker Rudolf Rempel einen äußerst nützlichen Behälter zum Patent an. Es handelte sich um ein Glas mit glattgeschliffenen Rändern, das mit Hilfe eines Gummirings und eines Metallbügels luftdicht verschlossen werden konnte.


Seinen späteren Namen WECKGLAS erhielt es von Rempels erstem Kunden Johann Carl Weck, der das alleinige Verkaufsrecht an den Gläsern und Geräten erwarb und die nach ihm benannte Firma "Weck & Co." gründete.

Im österreichischen und süddeutschen Raum heißt die Erfindung auch Einsiede- oder Rexglas. Hier wie anderswo dient sie zur Bevorratung mit bzw. zum Haltbarmachen von schnell verderblichen Lebensmitteln.